
Mit den längeren Tagen macht sich ab Mitte März bis Mitte April häufig die typische Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar.

In den letzten Tagen vor dem Tag X lohnt es sich das Training zu reduzieren.
Wer kennt es nicht: Wenn der Wettkampf näher rückt, kommen die Unsicherheit und die Nervosität. Schaffe ich das? Habe ich genug trainiert? In den verbleibenden ein bis zwei Wochen vor dem Rennen wird dann versucht, noch das maximal Mögliche heraus- und Verpasstes aufzuholen. Dies ist aber meist kontraproduktiv! Was in der Schulzeit unmittelbar vor Prüfungen mit einem Sondereffort funktionierte, hat vor einem Rennen die gegenteilige Wirkung: Das Mehr an Volumen und Intensität führt zu zusätzlichen Mikroverletzungen im Muskelgewebe und Erschöpfung der Energievorräte. Das Resultat ist ein bedeutend schlechteres Wettkampfergebnis.
Statt unmittelbar vor einem Rennen mehr zu trainieren, gilt es das Training gezielt zu reduzieren. Tapering (englisch für "Reduktion") ist der Fachbegriff hierfür und hat zum Ziel, physische und mentale Reserven für den Tag X aufzubauen. Zugegeben, es ist mit dem Rennen vor Augen häufig nicht einfach, vernünftig zu sein. Doch eines ist sicher: Es war noch nie jemand zu gut erholt an der Startlinie. Das Gegenteil hingegen war schon sehr häufig der Fall.

Mit den längeren Tagen macht sich ab Mitte März bis Mitte April häufig die typische Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar.

Wer im Wettkampf seine bestmögliche Leistung abrufen will, muss am «Biss» arbeiten und sich eine gewisse Tempohärte angewöhnen.