Mi., 22. März 2023Frühjahrsmüdigkeit - Was tun?
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Mit den längeren Tagen macht sich ab Mitte März bis Mitte April häufig die typische Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar.

Die Frühjahrsmüdigkeit tritt typischerweise in Ländern auf, in denen sich Temperatur und Lichtverhältnisse mit den Jahreszeiten markant verändern. Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern eine Begleiterscheinung der Vorgänge unseres Körpers, der sich an die hellere und wärmere Zeit anpasst. Im Winter schützt sich unser Körper, indem er die Temperatur um wenige Zehntelgrade senkt, den Blutdruck leicht erhöht und mehr vom Schlafhormon Melatonin bildet.

Sobald die Sonne wieder länger scheint, reagiert der Körper erneut mit einer Veränderung des Stoffwechsels. Nur langsam verringert die wachsende UV-Strahlung die Produktion des Schlafhormons Melatonin, um stattdessen die Herstellung des Glückshormons Serotonin anzuregen. Der Kreislauf kommt vorerst nicht so richtig auf Touren, weil das Melatonin uns immer noch auf Dunkelheit eingestellt hält.

Eine ausgewogene Ernährung, ein Tagesrhythmus, der der Sonne angepasst ist (früh aufstehen – früh ins Bett gehen), regelmässige Spaziergänge im Freien und genug Bewegung tragen dazu bei, die Geister der Frühjahrsmüdigkeit schnell  wieder zu vertreiben.

Foto: iStock.com/Pheelings Media 

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